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Notiz des Weinherstellers

Tiefrote Farbe, in der Nase hat der Wein einen üppigen Charakter, der aus Rauch-, Karamell- und Vanillenoten zusammengesetzt ist, vor einem Hintergrund von reifen roten Früchten und Schokolade. Der Gaumen ist voll, hat Volumen, eine reichhaltige Struktur und eine Frische, die einen lang anhaltenden, würzigen Abgang gewährleisten.

Sorten

Syrah 60%, Merlot 30%, Xinomavro 10%

Herstellung

n/a

Alterung

12-15 Jahre

Lagerung

16 Monate in 225-Liter-Eichenfässern und danach Alterung für 6 Monate in Flaschen

Geografischer Ursprung

Ausgewählte Blöcke (#19, #32, #23 & #15) von den Weinbergen des Landguts von Kir-Yianni in Naoussa

Serviervorschläge

Geröstetes Lamm, Kalbfleisch in Tomatensauce, rotes Fleisch, Wild, gegrilltes Schweinefleisch, Fleischpasteten und Gerichte mit intensivem Geschmack und reicher Textur.

Angaben

Alkoholgehalt:  15.0 %
pH:  3.5
Titrierbarer Säuregehalt:  5.7 g/L
Flüchtige Säure:  0.65 g/L
Restzucker:  2.8 g/L
Phenolgehalt:  n/a
Farbintensität:  n/a
Freie/Gesamtsulfite:  20/69 mg/L

Die Weinberge des Landguts Kir-Yianni in der PDO Naoussa befinden sich in Höhe von 230-320 m auf den östlichen Ausläufern des Berges Vermio. Das Typische für das Mikroklima der Weinanbauzone sind die vielen Regenfälle im Winter und im Frühling und eine mittelmäßige Trockenheit im Sommer. Die Gegend zeichnet sich durch Hügel mit mittelhohen bis hohen Hängen und eine panoramische Ausrichtung aus. Der Boden besteht aus gemischtem Kalkstein, von Ton bis Lehm und sandigem Lehm. Wegen dieser Vielfalt und Komplexität der Gegend bestehen die Weinberge aus 33 separaten Blocks mit jeweils eigenen, besonderen Merkmalen und Anbaumethoden. Im Herzen des Landguts treffen sich drei Bodentypen und Sorten: Syrah gedeiht im sandig-lehmigen Boden des Blocks #19 mit dem niedrigen pH, Merlot in dem lehmigen Kalksteinboden von Block #32 und der einheimische Xinomavro gedeiht am besten im Tonkalksteinboden des Blocks #15. Alle drei Blöcke befinden sich an Hängen mit südöstlicher Ausrichtung, während die Reihen vom Nordosten nach Osten orientiert sind. Ein doppeltes vertikales Sprinklersystem und die großzügigen Abstände zwischen den Stöcken - 3.500--4.000 per Hektar - sorgen für maximale Vitalität und optimale Laubarbeit. Der Ertrag beträgt 60 Hektoliter per Hektar.

Die Absicht hinter der Herstellung von Dyo Elies ist es, die Merkmale jeder Sorte zu unterstreichen und dann durch ihre Cuvée einen einzigartigen Wein zu schaffen. Merlot spendet den vollen Körper, Syrah fügt die Würze und den samtigen Nachgeschmack hinzu und schließlich fügt Xinomavro mit seinem komplexen Bukett und Struktur eine besondere Note hinzu. Die Weinlesezeit dieser Sorten ist unterschiedlich; sie beginnt von Ende August für Merlot und reicht bis Mitte bzw. Ende September für Syrah und Xinomavro. Die Trauben werden mit der Hand gelesen und vor dem Keltern auf einem Sortiertisch ausgewählt. In der ersten Woche nach dem Keltern wird der Most von jeder Sorte bei 11-12°C in reduktivem Milieu kalt eingeweicht. Die Temperaturen steigen allmählich, damit die Gärung von Merlot bei 29-30°C stattfindet, der auch einige Tage lang eine postfermentative Einweichung durchmacht. Im Gegensatz dazu wird für die Gärung von Syrah die Temperatur bei 22-24°C konstant gehalten, und gleich danach beginnt die Milchsäuregärung in neuen Eichenfässern. Xinomavro gärt bei 22°C in offenen Behältern ohne Umpumpen, damit eine überhitzte Tanninextraktion vermieden wird, die bei den lokalen traditionellen Weinen sehr gewöhnlich war. Stattdessen macht eine kontrollierte hydraulische Pigeage ein frühes und verfeinertes Optimum an Phenolen möglich, was zum Entfernen der Traubenhaut mit einer pneumatischen Weinpresse noch vor dem Ende der Gärung führt. Nach der Gärung altern die Weine separat in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche. Ungefähr 30% der Fässer des Kellers werden jedes Jahr durch neue ersetzt.