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Notiz des Weinherstellers

Ktima Kir-Yianni 2010 ist ein Wein mit tiefroter Farbe und einem reichen aromatischen Charakter in der Nase, der aus Kirschen und Erdbeeren vor einem Hintergrund von Pflaumen und Vanille besteht. Am Gaumen werden Eichendüfte harmonisch mit dem Charakter der reifen Erdbeeren kombiniert, was für Xinomavro typisch ist, und sie gleichen sich gut mit der erfrischenden Säure des Weins aus. Die weichen, aber beständigen Tannine tragen zu einem abgerundeten Geschmack bei, der von einem lang anhaltenden Abgang betont wird, der reich an Aromen von roten Früchten ist.

Sorten

40% Ximomavro, 60% Merlot

Herstellung

5000 Kisten

Alterung

10-12 Jahre

Lagerung

14 Monate in 225-Liter-Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche plus zumindest 6 weitere Monate in Flaschen vor der Marktfreigabe

Geografischer Ursprung

Blockteile innerhalb der privaten Weinberge in Yianakohori, Naoussa

Serviervorschläge

Er passt ausgezeichnet zu gekochtem oder gegrilltem roten Fleisch, Wurstwaren und gelben Käsesorten

Angaben

Alkoholgehalt:  14.4%
pH:  3.45
Titrierbarer Säuregehalt:  5.7 g/L
Flüchtige Säure:  0.79 g/L
Restzucker:  3.2 g/L
Phenolgehalt:  72.1
Farbintensität:  8.15/0.82
Freie/Gesamtsulfite:  32/92 ppm

Ein eher seltsames Jahr, voll von Änderungen, Hoffnung und Verzweiflung, mit wohltuenden Regenfällen im Frühling und heißen Tagen im Sommer, und dann wieder Regen am Ende der Lese! Geduld, strenge Kontrolle des Weinbergs und vorsichtige Selektion bei der Lese und dann in der Kellerei waren die Hauptmerkmale einer Weinlese, die unter den besten Vorzeichen begann, sich zu einem mittelmäßigen Jahr in Hinsicht Qualität entwickelte, aber im allgemeinen ein vielversprechendes Jahr voller Überraschungen war. Bewertung: ***

Die Weinberge haben eine generelle Südostausrichtung und befinden sich in Höhe von 280-330 m. Das Landgut ist in dreißig getrennte Parzellen von unterschiedlichem Mikroklima unterteilt, das von der unterschiedlichen Orientierung, Neigung und Bodenart abhängt. Schlamm, Ton und Lehm sind in gleichen Anteilen vorhanden. Im Winter gibt es viele Regenfälle, aber im Sommer ist es so trocken, dass eine minimale Tropfbewässerung benötigt wird, um Wasserstress zu vermeiden. Die Dichte der Weinstöcke liegt zwischen 3.500 - 4.000 per Hektar und es wird dafür gesorgt, dass der Leseertrag unter 2,5 kg per Weinstock bleibt. Eine Parzelle von 1 Hektar ist mit verschiedenen griechischen Sorten zu experimentellen Zwecken bebaut.

Die Trauben werden mit der Hand gelesen und vor dem Keltern auf einen Sortiertisch gegeben. Nach fünf Tagen von kalter Vorgärung bei 8-10° C kommt die Vinifikation des Mostes bei kontrollierten Temperaturen, die 12-15 Tage dauert. Während der Nachgärung werden warme Temperaturen angewandt, danach folgt Milchsäuregärung in neuen französischen 225-Liter-Fässern. Anfang Januar wird der neue Wein in 2 und 3 Jahre alte Fässer zur weiteren Reifung gegeben. Ungefähr nach einem Jahr wird der Wein in Flaschen zur Alterung vor der Marktfreigabe gefüllt. Das Hauptziel des Weinherstellers ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Frucht, der Säure und den hohen, aber reifen Tanninen des Weins zu erreichen.